Teekräuter

Geschichte:Kräutertees werden besonders wegen ihrer heilenden Wirkung geschätzt. Diese Verwendung hat eine lange Tradition. Das älteste erhaltene Schriftstück belegt detaillierte Kenntnisse über Heilpflanzen schon im vierten Jahrtausend vor Christus beim chinesischen Kaiser Shen-nung. Im Mittelalter pflegten besonders die Klöster das Kräuterwissen. Später lag die Kräuterheilkunde in den Händen von Apothekern.

 

Zubereitung: je nach Intensität der Kräuter getrocknet 1 -2 Teelöffel werden mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen. 10 min ziehen lassen. Bei der Verwendung von frischen Kräutern die 6 - 8 Fache Menge, im kochendem Wasser kurz aufkochen und dann ziehen lassen. Wurzel kalt ansetzen und dann kurz aufkochen. - In großen Mengen und über einen längeren Zeitraum können Kräuter auch unerwünschte Wirkungen haben! -
Die Einnahme der Tees kann Beschwerden lindern. Sie ersetzen jedoch keinen Arztbesuch !!! Genaue Informationen erhalten Sie in der Apotheke oder bei Ihrem Arzt.

Name Pflanzenteil Erntezeit Anbau

Verwendung

Thymian

(Thymus vulgaris)

Junge Triebe V - VIII Staude 

Husten

Salbei
( Salvia officinalis)
Blätter V - IX Staude Husten, 
Halsentzündung
Anis
(Pimpinella anisum)
Samen VIII - IX einjährig Husten
Pfefferminze
(Mentha piperita)
Blätter VI - IX Staude

Erkältung,
Magenprobleme

Kamille
(Matricaria chamamilla)
Blüten VI - X einjährig Erkältung,
Magenprobleme
Kümmel
(Carum carvi)
Samen VII - VIII zweijährig

Magenprobleme

 

Fenchel
(Foeniculum vulgare)
Samen VIII - X zweijährig

Magenprobleme,
Blähungen

Zitronenmelisse
(Melissa officinalis)
Triebspitzen, Blätter V - X Staude Beruhigend
Lavendel
(Lavendula 
angustifolia)
Triebspitzen mit
Blütenknospen
VI - VII Halbstrauch Beruhigend
Johanniskraut
(Hypericum perforatum) 
Blühendes Kraut Ende VI Staude Beruhigend
Baldrian
(Valeriana officinalis)
Wurzeln IX - X Staude Beruhigend

Literatur : Gartenkräuter, Robert Sulzberger, BLV- Verlag 1994 , ISBN 3-405-14558-9